Heinrichstr.
Im Jahr 1982 wurde uns vom Vermieter der Wiemelhauser Str., Bochum, erklärt das wir uns eine andere Wohnung suchen müssten, der Grund "Eigenbedarf". Da das die dritte eigene Wohnung von mir war die ich auf eigene Kosten renoviert und modernisiert hatte, haben wir uns überlegt lieber für die Zukunft etwas eigenes aufzubauen. Innerhalb Bochum war das ein Problem. Wir haben dann im Umkreis von ca. 30 Km von Bochum weiter gesucht. In Schwelm sind wir dann fündig geworden.
Auf einem Teil des Grundstücks der ehemaligen Herdfabrik Boecker standen 10 Parzellen zur Bebauung zur Verfügung.
Für eine Parzelle konnten wir einen Pachtvertrag abschließen mit der Option dieses Grundstück nach 5 Jahren zu erwerben.
Um ein Gebäude auf dem Grundstück zu errichten oblag es den einzelnen Besitzern der Grundstücke auch (zusammen 10)  50% der Kosten für die notwendig werdende neue Straße zu übernehmen.
9 dieser Parzellen wurden bebaut und das zu ca. 80% in Eigenleistung.
Im November 1982 war es dann endlich soweit das wir mit dem Bau unseres Hauses beginnen konnten.
Regen, Eis und Schnee haben uns nicht abgehalten die notwendigen Arbeiten durch zu führen.
Mitte Dezember 1983 sind wir dann in unser Haus eingezogen, trotzdem noch viele Arbeiten zu erbringen waren. Diese Arbeiten habe ich innerhalb von 5 Jahre erledigt, und das nur an den Wochenenden.
Grundstück Juni 1982 September 1982
Lageplan
Heinrichstr. 11
Baugrube
 Dezember 1982
Filterschicht u. Abwasser
Dezember 1982
Bodenplatte
Dezember 1982
Grundsteinlegung, Zeitkapsel
Januar 1983
es geht aufwärts
Januar 1983
Kellergeschoß eingeschalt
Februar/März 1983
Kellergeschoß fertig
März 1983
Isolierputz
März 1983
Bitumenisolierung d=5 mm
März 1983
die Bauherrin
April 1983
Arbeitsräume verfüllt
April 1983
Erdgeschoß mit Hanny und Karel, Mai 1983 weiter geht´s im Obergeschoß
Juni 1983
Helfer Eheleute Klowski
Juni 1983
Juni 1983 Decke über Obergeschoß
Juni 1983
fertig für den Dachstuhl
Juni 1983
der Richtkranz wird gesetzt
Juni 1983
der letzte Nagel durch Hanny
Juni 1983
der Segensspruch vom Richtmeister, Juni 1983 es ist vollbracht
Juni 1983
der Kamin wird vollendet Garage steht, Juli 1983 Dach ist dicht, Fenstereinbau
August 1983
Spindeltreppe zum OG
September 1983
Treppe zum Dachgeschoß
September 1983
Ausbau Dachgeschoß
September 1983
Klinkermauerwerk begonnen
September 1983
kurz vor der Vollendung
September 1983
Hurra, wird sind eingezogen
Dezember 1983
Straße kann vollendet werden
Februar 1984
Hauseingang komplett
Mai 1984
Kellerausbau
Juli 1984
Straßenansicht beinahe komplett, Dezember 1984
Rückfront mit Garten
Mai 1986
Straßenansicht komplett
Mai 1986
Straße komplett
Mai 1986
Rückansicht
Juli 1986
 
Aber das war auch nicht die Endlösung für den Rest unseres Lebens wie wir dachten, denn im Jahr 1995 wurde mir von meiner Firma nahegelegt doch in den Vorruhestand zu treten ohne mir eine finanzielle Abfindung anzubieten.
Große Umstrukturierungen innerhalb der Firma waren angesagt, ganze Abteilungen wurden geschlossen.
Doch noch eine Abfindung zu erhalten war ein Kampf der sich fast ein Jahr hinzog. Es war zwar nicht das was ich nach der allgemeinen Rechtsprechung hätte erwarten können, aber da meine Frau solch einer gerichtliche Auseinandersetzung nicht standgehalten hätte, habe ich letztlich der Vereinbahrung zugestimmt die ich bis dahin erreicht hatte.
Da wir schon seit langem Spanien als ein schönes Urlaubland empfanden haben wir gesagt, warum verkaufen wir nicht unser Haus und ziehen nach Spanien.
Im Januar 1996 haben wir eine Reise nach Spanien gemacht um uns vor Ort mal um zu sehen zu welchen Bedingungen das möglich ist. Einige schöne und interessante Objekte konnten wir uns ansehen, aber das war nicht das was wir wollten. Letztendlich haben wir ein Grundstück gesucht auf dem wir uns ein Haus nach unseren Vorstellungen bauen lassen wollten. Gefunden haben wir etwas in Quesada,
Ortsteil von Rojales, Provinz Alicante.
 

Schwelm - ein stadtrechtliches Kuriosum - Kreisstadt des Ennepe - Ruhr-Kreises

Was manche Stadt als schmerzliche Lücke empfindet, hat Schwelm im Übermaß: urkundlich abgesicherte Grundlagen. Die Schwelmer haben zweimal die Stadtrechte erhalten. 1496 und nach der Aberkennung von 1501 ( Verleihung und Aberkennung durch Johann II, Herzog von Kleve und Graf von der Mark) noch einmal im Jahre 1590 durch Wilhelm Graf von der Mark und Herzog von Kleve, Jülich und Berg. Die Urkunde kann im Original im Museum "Haus Martfeld" besichtigt werden. Haus Martfeld wurde erstmals urkundlich erwähnt im Jahre 1431 und gehörte dem Ritter Heinrich Wanthof.
Das Hofgericht Schwelm ("hoves dinge to swelme") wird erwähnt im Jahre 1372.
Schon in einer Urkunde aus dem Jahre 1085 ist eine "aecclesia in villa Suelme" (Kirche im Dorf Schwelm) bezeugt.
Um 950 wird in den Quellen Schwelm als "Suelmiu" erwähnt.
 

 im 19. Jahrhundert  1755 Ansichten vor 1939
 
Sicht von Süden
 
Sicht von Norden
 
                                  Stadtansichten

                                          Luftbilder

     
                    Bahnhof bei Tag und Nacht Im Jahr 1907 Am Altmarkt
       
            Kölner Straße Möllenkotten    Sparkasse

           Verbandskrankenhaus

     
                                   Christuskirche Hauptstr.

                                   Heinrichstraße 11

 
                                                      Wasserburg "Haus Martfeld", ehemaliger Rittersitz
 
Blick von der Heinrichstraße auf das Gelände der ehemaligen Herdfabrik "Boecker"
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24.03.2020 Kc